01slider Background
02slider Background
03slider Background
04slider Background

Was Arbeitnehmer wollen – aktuelle Trends in Recruiting und Employer Branding

Durch die stetige Entwicklung der heutigen Gesellschaft zu einer Wissens- und Innovationsgesellschaft, die vor allem auf der rasant schnellen technischen Entwicklung basiert, steigt der Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern stark an. Da jedoch insgesamt weniger potentielle Bewerber/innen auf dem Markt sind (demographischer Wandel), müssen sich die Unternehmen stärker mit Strategien für ein effektives Recruiting auseinandersetzen.

 

In einer aktuellen Trendstudie, durchgeführt von Monster, konnte festgestellt werden, dass der meistgenutzte Kanal für Personen, die eine Stelle suchen, Internet-Stellenbörsen sowie Karrierenetzwerke wie beispielsweise Xing oder Linked-In sind. Erst an dritter Stelle folgen die Unternehmenswebseiten. Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass Employer Branding und Digitalisierung in der Personalgewinnung immer relevanter werden. Denn für Bewerber/innen ist es wichtig, dass das Unternehmen anderen Bewerbern und Angestellten bereits positiv wahrgenommen wurde und die versprochenen Leistungen wie z.B. Homeoffice einhalten kann. Es sollte nicht vergessen werden, dass Bewerber/innen heutzutage aufgrund des Internets so gut wie nie zuvor über Unternehmen informiert sind. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Unternehmen, die auch Fehler und Schwachstellen enthüllen, als authentischer und vertrauenswürdiger angesehen werden. Unternehmen, die ihren Bewerbern hingegen Zusatzleistungen versprechen, die sie nicht einhalten können, haben eine höhere Fluktuationsrate. Daher muss sich ein erfolgreiches Recruiting an die Kandidaten/innen anpassen und für ausreichend Individualität sorgen.

Eine weitere Methode, die sich erhöhter Beliebtheit erfreut, ist das Active Sourcing, wobei Bewerber/innen direkt angesprochen werden. Tatsächlich wird laut der oben erwähnten Studie jede zehnte Stelle durch Active Sourcing besetzt. Des Weiteren gewinnt HR-Software an Bedeutung, da diese HR-Referenten/innen bei Routineaufgaben helfen kann, sodass sie mehr Zeit zur Verfügung haben, strategische Entscheidungen zu planen und umzusetzen. Dabei automatisiert die Software beispielsweise die Kategorisierung von Bewerbern/innen und hilft bei der Vorauswahl geeigneter Bewerber/innen. Die finalen Entscheidungen werden anschließend von den verantwortlichen HR-Mitarbeitern/innen und Fachkräften getroffen.


Wunsch nach flexiblen Arbeitszeitmodellen und Wertveränderung

Durch den Fachkräftemangel verändern sich zunehmend auch die Machtverhältnisse zwischen Unternehmen und Mitarbeitern/innen. Unternehmen sind heute einem stärkeren Konkurrenzkampf ausgesetzt. Aus diesem Grund müssen sie sich auf die Wünsche der Nachwuchskräfte einstellen. Zu diesen Wünschen gehören zum Beispiel flexible Arbeitszeiten und eine gelungene Work Life Integration.

Dabei ist es auffällig, dass die jüngere Generation ein angenehmes Arbeitsverhältnis zu den Kollegen und Vorgesetzten, Möglichkeiten für Weiterbildungen und die Erhaltung der Gesundheit als immer wichtiger erachtet, mehr noch als eine hohe Bezahlung. Zudem besteht bei vielen jungen Nachwuchskräften der Wunsch nach mehr Zeit für die Familie, wobei vor allem flexible Arbeitszeitmodelle oder auch Homeoffice als besonders attraktiv erscheinen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Werte, die Arbeitsweisen und die Ziele der jüngeren Generationen verändert haben. Vor allem die Generation Y scheint ihren Schwerpunkt gerne auf Selbstoptimierung und auf die Suche nach einem Sinn in ihrer Arbeit zu legen. Hier findet ein Prioritätenwechsel statt: Plötzlich ist es wichtiger, sich im Team wohl zu fühlen und neben der Arbeit auch andere Wirkungsstätten zu finden als lediglich viel Geld zu verdienen.


Deutschland: rosige Zukunft

Der deutsche Arbeitsmarkt hat laut einer Studie von Manpower sehr gute Aussichten, weiter zu wachsen. Die Bereitschaft, neue Mitarbeiter/innen einzustellen ist so hoch wie nie in den letzten acht Jahren. Laut dieser Studie will jedes achte Unternehmen in Deutschland zwischen April und Juni 2018 neues Personal einstellen. Nur zwei Prozent der befragten deutschen Unternehmen erwägt eine Reduktion des Personals und bei den meisten bleibt die Belegschaft konstant (bis steigend). Besonders optimistisch sind Unternehmen des Mittelstands und speziell des produzierenden Gewerbes, was ihre wirtschaftlichen Entwicklungen angeht und damit auch den Bedarf auf Neueinstellungen. Insgesamt wollen laut dieser Studie 97% wachsen oder ihre Belegschaft konstant halten.

Marian Bansmann, EuPD Research

EuPD Research Sustainable Management
Handelsblatt
ias-Gruppe
ok

Wenn Sie diese Seite weiterhin verwenden, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu, wie sie in unseren Cookie-Richtlinien beschrieben ist. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit verwalten, jedoch benötigt unsere Seite Cookies, um sachgemäß funktionieren zu können. Es kann vorkommen, dass Sie ohne Cookies nicht in der Lage sein werden, bestimmte Inhalte aufzurufen oder andere Funktionen zu nutzen.

Datenschutz