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Newsletter November

Lachen ist die beste Medizin, sagt man ja. Einfach lächeln, dann kommt das Glück von selbst, sagt man. Dann ist alles schöner.

Aber was ist, wenn man gerade nichts zu lachen hat? Wenn der November-Blues einen gefangen hält wie ein Schraubstock und man einfach nicht weiß, wie man sich motivieren soll. Dazu kommen eine ordentliche Halsentzündung und die schmerzliche Erinnerung an den Sommer, den man im Warmen verbracht hat. Es war so schön, einfach mal nichts zu tun, den Tag mit Spaziergängen und Sonnenbaden zu verbringen und die Seele durchatmen zu lassen.

Lachen ist die beste Medizin, sagt man ja. Einfach lächeln, dann kommt das Glück von selbst, sagt man. Dann ist alles schöner. 

Aber was ist, wenn man gerade nichts zu lachen hat? Wenn der November-Blues einen gefangen hält wie ein Schraubstock und man einfach nicht weiß, wie man sich motivieren soll. Dazu kommen eine ordentliche Halsentzündung und die schmerzliche Erinnerung an den Sommer, den man im Warmen verbracht hat. Es war so schön, einfach mal nichts zu tun, den Tag mit Spaziergängen und Sonnenbaden zu verbringen und die Seele durchatmen zu lassen. 

Am allerschlimmsten ist dabei das intrinsische Unverständnis: unser Körper besinnt sich in seltenen, kurzen Momenten auf seine ureigenen Bedürfnisse und fragt sich, was machst du da eigentlich? Und er versteht nicht, warum er nicht dorthin gehen darf, wo er hingehen möchte, warum er gezwungen wird, genau jetzt hier auf einem Bürostuhl und nicht im Sand zu sitzen. Unser Körper ist wie ein Kind, das wir selbst täglich in seine Schranken weisen, um im (Arbeits-)Alltag bestehen zu können und sich ja keine Schande zu machen. Das Verrückte ist: wir überhören dabei bewusst Bedürfnisse, die nicht nur natürlich, sondern auch unverzichtbar für ein gesundes und ausgeglichenes Leben sind. Dabei schaut unser Kopf kritisch auf Sehnsüchte unseres Geistes - Freiheit, Sorglosigkeit, Ausgelassenheit - und beschließt: jetzt geht das nicht! Du bist schließlich nicht nur zum Spaß auf der Welt. Das Kind in dir hat jetzt Sendepause!

Was schief läuft, ist offensichtlich. Der Druck, der täglich von außen auf uns einwirkt, bewegt uns dazu, unser Innerstes einzuschließen. Das ist wie Hausarrest: eine wenig wirkungsvolle Maßnahme, um momentanen Widerstand einzudämmen und sich der direkten Konfrontation mit dem eigentlichen Problem zu entziehen. Und genau jetzt werden die Stimmen derer laut, die der Meinung sind, genau dieses Verhalten würde eine ordentliche Erziehung ausmachen. Würde Kontrolle ermöglichen und genau die Grenzen aufzeigen, die ein ordentliches Kind oder eben ein ordentlicher Mensch im Leben braucht. Die auch gesund sind für die Entwicklung wertvoller Qualitäten wie Anpassungsfähigkeit, Disziplin und Pflichtbewusstsein. 

Fakt ist: Sie dürfen mal keine Lust haben. Sie dürfen sich auch an den Strand oder in die Berge wünschen. Sie dürfen sogar einen Wochenendausflug in einen Kurort machen und sich dort verwöhnen lassen, was das Zeug hält. Sie dürfen sich vom Zwang des Alltags befreien und müssen das auch bewusst tun, um Ihrem Körper und Geist eine Pause zu gönnen. Denn die beiden verstehen sich eigentlich prächtig, wer sind wir also, sie voneinander zu trennen? 

Wir laden Sie herzlich ein, sich noch heute auf die Suche nach ihrem weggesperrten Kind zu machen, sich der Konfrontation zu stellen und sich anzuhören, was es zu sagen hat.

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