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Newsletter Januar

Da sind wir wieder, es ist Januar. Kalt wie der Dezember, grau wie der November, hat sich scheinbar nichts verändert in diesen wenigen Tagen, die die Jahre voneinander trennen. Und doch ist der Januar wie ein Mathelehrer: egal was er anhat, egal ob er genauso fair ist wie die anderen, er ist unbeliebt. Und wenig zauberhaft. Die einen sind "krank und zwar so richtig", die anderen "furchtbar unmotiviert, es geht wieder los!" und nicht zu vergessen "vollgestopft, ich kann nie wieder etwas essen...". Kurz, es verliert kaum jemand ein gutes Wort über den Jahresanfang.

Ist es nicht eigentlich ärgerlich, dass uns im Leben viele Tage, ja ganze Monate verloren gehen, nur weil wir der Meinung sind, diese seien "schlechter" als andere? Da ist der Montag, der unbeliebte Zwilling des Freitags. Da ist die erste Woche nach dem Urlaub. Und natürlich der gesamte graue, lange, triste Januar. Ziemlich viel Lebenszeit, die wir mit negativen Gedanken verknüpfen und uns damit den ganzen Spaß gekonnt selbst verderben. 
Wie wäre es zur Abwechslung einmal damit, den Montag mit ein paar positiven Assoziationen zu bedenken, etwa mit einem Lieblingsgericht, das Sie sich zu Beginn der Woche kochen oder einem Sauna-Abend, mit dem Sie sich nach Feierabend belohnen? Tun Sie sich doch mal was Gutes am Montag. Dabei gibt es auch nur eine einzige winzig kleine Regel zu beachten: es zwingt Sie niemand, Spaß zu haben. Sie müssen gar nichts, und wenn es Ihnen Spaß macht, den Montag leidenschaftlich zu hassen und sich griesgrämig im Kalender alle Montage bis zum nächsten Urlaub schwarz anzumalen, dann sei Ihnen Ihr Unglück gegönnt! Sie könnten in diesem Fall Montag morgens auch immer einen ausnehmend kratzigen Pulli mit Rollkragen und Ihre unbequemsten Schuhe anziehen (wenn schon leiden, dann aber richtig!). Und vergessen Sie nicht, sich zu wiegen und Ihre grauen Haare abzuzählen.-
  
Denjenigen, die zu diesem Zeitpunkt schon angefangen haben, ihr Verhalten zu hinterfragen, sei gesagt, dass es keine Schande ist, wenn sie sich in dem beschriebenen Verhaltensmuster wiedergefunden haben. Das Verteufeln von den Tagen nach Weihnachten und Neujahr ist ein Trend, dem wir nur zu gerne folgen. Genauso ist die Verherrlichung des Freitags kulturell und gesellschaftlich seit Jahren manifestiert. Wenn wir allerdings einmal wieder an den armen Mathelehrer zurückdenken, müssen wir uns doch ernsthaft fragen, was er uns eigentlich getan hat, dass ein gesundes Maß an Abneigung zu einem tief sitzenden Hass mutiert ist. Und was vor allem der Deutschlehrer so viel Netteres an sich hat.
 
Probieren Sie das kleine Experiment einfach mal aus. Einen gemütlichen Abend auf der Couch können Sie sich montags genauso gönnen wie freitags. Sich in Ihrem Lieblingsrestaurant eine Pizza bestellen ist montags womöglich sogar entspannter als freitags. Und ins Kino können Sie gehen. Und....
Sie sehen, Ihnen stehen alle Türen offen. Schließen Sie Frieden mit dem Januar und dem Montag. Sie sind doch Teil Ihres Lebens. 

Viel Spaß bei der Lektüre! 

Stress – das neue Problem des heutigen Menschen? Wie könnte gutes Stressmanagement aussehen? (PDF)

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