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Was ist der Corporate Health Award?

Eine sich verändernde Arbeitswelt in Zeiten des demographischen Wandels, herausfordernde Gesundheitsstrategien in gesellschaftlichen Ausnahmesituationen sowie die anhaltende Suche und Bindung von Fachkräften für das nächste Jahrzehnt - diese Themen prägen bereits jetzt das Jahr 2020. Der angespannte Arbeitsmarkt wird sich nicht zuletzt durch aktuellste äußere Einflussfaktoren und deren kurz-, mittel- und langfristigen Folgen noch weiter verschärfen.

Vor diesem Hintergrund stellen sich viele Arbeitgeber gerade in Krisenzeiten die Frage: Wo stehen wir im Deutschland-Vergleich mit unseren Managementprozessen und wie können wir unser gerade in diesen Zeiten besonders wichtige Corporate Health System anhand griffiger Kennzahlen offiziell bewerten und verifizieren lassen?

Die jährliche Verleihung der Corporate Health Awards prämiert öffentlichkeitswirksam die besten Organisationen Deutschlands in 15 Branchen-Kategorien. Neben den Klassen „Großunternehmen“ und „Mittelstand“ werden weitere Sonderpreise für herausragende Leistungen vergeben.

Ziel ist es, gerade in den Führungspositionen der deutschen Wirtschaft die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken und sicherzustellen. Corporate Health Management als zentrale Führungsaufgabe bedeutet, den Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit von Menschen und damit die Produktivität, Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von heute und in Zukunft zu gewährleisten.

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Bewerbung

Die allgemeine Bewerbungsphase für den Corporate Health Award 2020 ist abgeschlossen.

Den Herausforderungen und Einschränkungen der Pandemie zum Trotz haben sich mehr Unternehmen um den Corporate Health Award beworben als im Vorjahr, nämlich 352 aus der gesamten DACH-Region. Auch sind viele neue Gesichter dabei: mindestens ein Drittel der Bewerberinstitutionen, zu denen neben Wirtschaftsunternehmen aus 15 verschiedenen Branchen auch Hochschulen, das Handwerk und mittelständische Unternehmen zählen, sind Erst-Teilnehmer.

 

Die in 2020 in das Qualitätsmodell (Corporate Health Evaluations Standard ») integrierten Fragestellungen zu den von Unternehmensseite antizipierten „Trends und Herausforderungen für die kommenden Jahre“ lieferten über die bestehenden Grundlagenkenntnisse hinaus eine Vielzahl neuer Ergebnisse. Exemplarisch sei an dieser Stelle die verstärkte Motivation der Personal- und Corporate Health-Verantwortlichen zur Integration von Corporate Health in ein strategisches Recruitung- und Personalmanagement angeführt. Dass darüber hinaus die verstärkte Nähe zur Geschäftsführung unablässig geworden ist und bleiben wird, hat nicht zuletzt der Umgang mit der Pandemie gezeigt, in deren Krisenstäben sich die Position der Gesundheitsverantwortlichen deutlich verstärkt hat. Ebenfalls ganz oben auf der Agenda stehen die Digitalisierung von bestehenden Angeboten sowie die Nutzung von „Digital-Health-Lösungen“. Ausführliche Auswertungen der Daten werden in die Trendstudie 2021 einfließen.

 

Wie auch in den letzten Jahren ist die öffentliche Verwaltung gut vertreten – eine Branche, in der sich nach Expertenmeinungen in den nächsten Jahren der Fachkräftemangel sehr deutlich zeigen wird und die daher bereits früh das Bewusstsein für den Wert von Corporate Health-Maßnahmen für die Mitarbeiterbindung entwickelt hat. Natürlich haben sich auch wieder die traditionell mit exzellenten Arbeitsschutzkonzepten ausgerüsteten Unternehmen der Produktion und verarbeitenden Industrie zahlreich beworben. Genauso deutlich wurde wiederum die große Herausforderung in Handel und Konsumgüter, die in den diesjährigen turbulenten Zeiten nur in geringem Maße die Möglichkeit hatten, sich dem Thema Corporate Health strategisch zu widmen. Hier gilt es weiterhin, in besonderem Maße zunächst die operativen Stellschrauben für den akuten Schutz der einem hohem Kundenkontakt ausgesetzten Belegschaft gerecht zu werden. Nichtsdestotrotz ist auch in diesen Branchen eine Bedeutungssteigerung zu beobachten, die sich in den kommenden Jahren auch in den ganzheitlichen Branchenergebnissen widerspiegeln wird.

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