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Die gesetzlichen Krankenkassen als Förderer von BGM in Deutschland

Noch bis Ende Mai 2017 befragt EuPD Research BGM-Manager zur Beziehung zwischen Unternehmen und Krankenkassen, deren Leistungen sowie zum Image und zur Zufriedenheit mit GKV. Eine erste Zwischenauswertung (71 befragte BGM-Verantwortliche) zeigt schon spannende Ergebnisse.

So spielen bei der Entscheidung für eine Kooperation mit einer GKV im Bereich BGM nicht etwa der Preis oder das Image die entscheidende Rolle, sondern die Beratungsqualität, die Zuverlässigkeit und der Service. Die gleichen Kriterien sind zudem die entscheidenden Gründe, wenn es darum geht, eine Krankenkasse weiterzuempfehlen oder nicht.

Auf die Frage, welche Informationskanäle genutzt werden, um sich über GKV im Bereich BGM zu informieren, werden zu knapp 72 Prozent die GKV selbst genannt. An zweiter Stelle steht die Information über das Internet (69 Prozent) und an dritter Stelle mit etwa 61 Prozent der Austausch mit Kollegen.

Als wichtigste Handlungsfelder bei der Zusammenarbeit mit GKV werden die Handlungsfelder psychische Gesundheit und Stress sowie Bewegung und Ernährung genannt. Als wichtig werden zudem das Handlungsfeld Ergonomie und der Aufbau von Managementstrukturen und Strategie für das BGM erachtet.

Eine tatsächliche Zusammenarbeit findet dagegen hauptsächlich im Rahmen von Gesundheitstagen statt. Insgesamt sind es zudem Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, die Kooperationen mit Krankenkassen eingehen. Eher selten findet dagegen eine Zusammenarbeit in den Handlungsfeldern Ergonomie und Suchtprävention statt.

Erfreulich ist, dass die Unternehmen, sofern eine Kooperation mit GKV im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements stattfindet, mit dieser Zusammenarbeit über alle Handlungsfelder hinweg größtenteils zufrieden sind.

Auch in Zukunft werden die gesetzlichen Krankenkassen weiterhin eine zentrale Rolle im betrieblichen Gesundheitsmanagement spielen: Knapp 80 Prozent der Unternehmen planen in den nächsten 12 Monaten weitere Kooperationen mit GKV. Am stärksten nachgefragt werden dabei die Handlungsfelder psychische Gesundheit und Stress, Sport und Bewegung sowie die Gesundheitstage.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Erwartungen an die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des Präventionsgesetzes nicht erfüllt wurden. Wenn jedoch eine Zusammenarbeit zustande kommt, wird diese überwiegend positiv bewertet. Ein großes Interesse besteht vor allem an den Handlungsfeldern psychische Gesundheit und Stress.

Die vollständige Veröffentlichung der Studie „Wettbewerbsmonitor GKV im Betrieb“ ist für Ende Juni 2017 geplant. Die Ergebnisse werden dann noch detailliertere Einblicke in die Zusammenarbeit von gesetzlichen Krankenkassen und Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement geben sowie die Markenbekanntheit von GKV und die Weiterempfehlungsbereitschaft (Net Promoter Score) darstellen.

Noch bis zum 31. Mai können Sie an der Befragung teilnehmen!

Mit Ihrer Teilnahme haben Sie die Chance, eine Nintendo Switch mit dem Videospiel 1-2-Switch oder einen von drei Jawbone UP3 Aktivitätsmessern zu gewinnen.

Die Befragung erfolgt anonym und dauert etwa 15-20 Minuten.

Zur Teilnahme >>

 

Kontaktdaten

Johanna Wartner
Projektmanagerin BGM
EuPD Research Sustainable Management
j.wartner@eupd-research.com

www.eupd-research.com

EuPD Research Sustainable Management
Handelsblatt
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