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Newsletter April

Am Wochenende war Ostern! Das bedeutet gutes Essen, Schokoeier, Hasen, Hennen, fröhliche Kinder…

Oder nein, warten Sie, das bedeutet es gar nicht. Es bedeutet verlorene Zeit, liegengebliebene Arbeit, unzufriedene Kunden und einen gereizten Chef.

Am liebsten hätten Sie am Montag gearbeitet und am Sonntag gleich auch noch, um den Freitag aufzuholen. Zwei Feiertage an einem Wochenende, das ist doch viel zu viel. Aber auch wieder zu wenig, um sich zu entspannen: Der letzte Verwandte ist gerade verabschiedet, da muss man schon wieder den Anzug aufbügeln. Da stellt sich die Frage, was ist das kleinere Übel, der zerknitterte Anzug oder die Küche, die aussieht wie ein Schlachtfeld?
Es sollte einem stets zu denken geben, wenn das Privatleben in unnatürlichem Maße vom Job beeinflusst wird. Wenn der eigene, private Raum nicht mehr eine Wohlfühloase bedeutet, sondern eher eine provisorische Übernachtungsmöglichkeit darstellt. Auch, wenn Stresssymptome wie schlechter Schlaf, Appetitlosigkeit, Frustessen oder Nägelkauen Sie auch zuhause ständig begleiten und Sie nicht mehr zum Abschalten kommen. Die Rastlosigkeit und die Ermangelung einer „Ruhezone“ werden sich schneller rächen, als Sie denken.
Dabei ist es absurd: Stellen Sie sich einmal Ihre Gesundheit verbildlicht vor. Nehmen Sie beispielsweise eine Pflanze, die Sie regelmäßig gießen, oder ein Kleinkind, für das Sie Sorge tragen. Würden Sie Ihrem Schützling einfach die Pflege verweigern und ihn verkümmern lassen? Und für was eigentlich? 
Stellen Sie sich auch fortwährend die Frage, wer die Hauptperson in Ihrem Leben ist. Niemand anders wird Sie ersetzen, wenn Sie nicht mehr können. Denn es geht hier nicht um ein eine bloße Rolle, die Sie spielen, oder eine Aufgabe, die dann der nächste erledigen wird. Es geht um Ihre Gesundheit und um Ihr Wohlergehen, das sollte Ihnen mehr wert sein als jeder Job. 
Der Clou ist: Haben Sie diesen Grundsatz einmal verinnerlicht, fällt es Ihnen automatisch leichter, langfristig in Ihrem Job zu wirken und die geforderte Leistung zu erbringen. Sie werden sehen, dass Sie sich selbst überraschen, je weniger Sie sich unter Druck setzen. Und wie sehr das Gefühl Sie erleichtert, sich wieder bewusst zu machen, dass Sie allein Ihr Leben gestalten können, wie es Ihnen gefällt. Machen Sie sich stark für Ihren wichtigsten Schützling – sich selbst. 
Viel Spaß bei der Lektüre!

"Der INQA-Check „Gesundheit“ als Selbstbewertungsinstrument für KMU"(pdf)
"BGM ist ein Trumpf, den es sich lohnt, auszuspielen – Interview mit Thomas Schneberger, ias"(pdf)

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