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Ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolgsprinzips ist unser in langjähriger Forschungsarbeit entwickeltes Qualitätsmodell zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Das Modell verbindet auf einzigartige Weise wissenschaftlichen Anspruch mit der für Unternehmen wichtigen Praktikabilität und wurde mittlerweile von über 300 Firmen zur eigenen Bewertung ihres Gesundheitsmanagementsystems herangezogen.
Das Qualitätsmodell BGM, welches dem Corporate Health Award zugrunde liegt, beruht auf vier Grundprinzipien: Wissenschaft, Praktikabilität, Gewichtung und Dynamik. Diese integrierend, entwickelt es sich kontinuierlich weiter und reagiert so auf Trends und Entwicklungen innerhalb des Gesundheitssektors.
In der Startphase des Modells wurden Qualitätsanforderungen in enger Zusammenarbeit mit dem eigens hierfür einberufenen interdisziplinären, wissenschaftlichen Expertenbeirat sowie führenden betrieblichen Gesundheitsmanagern, Betriebsmedizinern und Personalern bestimmt.
Entscheidend ist neben dem wissenschaftlichen Anspruch die Praktikabilität im Unternehmensalltag. Hierfür wurde das Qualitätsmodell in mehr als 500 Großunternehmen validiert. Die daraus gewonnenen Ergebnisse stellen eine einzigartige Wissensquelle zur Qualität und Effizienz im Betrieblichen Gesundheitsmanagement dar.
Nach Überprüfung der wissenschaftlichen und praxisrelevanten Qualitätsanforderungen wird schließlich ein Qualitätsmodell definiert, das für ein erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement steht und branchenspezifisch angepasst werden kann. Die acht Branchen unterteilen sich hierbei in Öffentliche Verwaltung | IT/Kommunikation/Dienstleistungen | Maschinenbau/Schwerindustrie | Chemie/Pharma | Verkehr/Handel/Logistik | Versicherungen/Banken | Energie und Konsumgüter/Elektrotechnik.
Der Bereich Gesundheitsmanagement entwickelt sich stetig weiter. Um die Aktualität unseres Modells zu gewährleisten, werden neue Forschungsergebnisse und neue Erkenntnisse aus der Unternehmenspraxis fortlaufend integriert. Auf diese Weise bleibt die Basis unseres Qualitätsmodells zwar unverändert, aktuelle Trends und qualitative Entwicklungen (z.B. im Bereich einzelner BGF-Dienstleistungssektoren) werden so jedoch berücksichtigt
Ohne Betriebliche Gesundheitsförderung ist kein Betriebliches Gesundheitsmanagement möglich. Daher untersucht das Modell zunächst kritisch, welche Leistungen vom Unternehmen angeboten werden. Nicht die Masse der Angebote ist hierbei entscheidend, sondern deren selektive Auswahl und Anwendbarkeit. Jede Maßnahme zur Betrieblichen Gesundheitsförderung wird anhand der Kosten-Nutzen-Bewertungen durch jährlich mehr als 150 führende betriebliche Gesundheitsverantwortliche bewertet. Die Gewichtung der über 40 abgefragten Gesundheitsleistungen im Qualitätsmodell erfolgt schließlich anhand der jeweiligen Effektivität.
Ein zweites, wesentliches Kriterium ist die Einbettung der Maßnahmen in einen strategischen Prozess. Wird regelmäßig eine Bedarfsanalyse erhoben anhand derer Ziele abgeleitet werden können? Werden diese Ziele exakt und bedarfsgerecht formuliert und schriftlich dokumentiert? Anhand welcher Kennzahlen findet ein Controlling im Gesundheitsmanagement statt und werden hier die richtigen Fakten gemessen? Sind die Strukturen und Prozesse so dokumentiert, dass eine Interventionssteuerung stattfindet und eine lernende Organisation entsteht?
Betriebliches Gesundheitsmanagement kann nur dann nachhaltig erfolgreich sein, wenn es als Betriebliches Querschnittsthema im Unternehmen verankert ist, die richtigen Partner einbezogen sind und ein durchgängiges Qualitätsmanagement existiert.
Eine vollständige Übersicht aller Kriterien können Sie hier anfordern »






