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Unsere Mission – der Corporate Health Award setzt Standards

Die Kombination aus qualitativ hochwertiger Forschungsarbeit, wissenschaftlicher Expertise und die Einbeziehung praxiserprobter Unternehmenskonzepte ist das charakteristische Merkmal des Qualitätsmodells und begründet die Vorreiterrolle des Corporate Health Awards. Ein kontinuierlich betriebener Weiterentwicklungsprozess ermöglicht es, auf die sich stetig verändernden Bedürfnisse im Gesundheitsmanagement rechtzeitig zu reagieren und macht den Corporate Health Award zur führenden Qualitätsinitiative im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Das Qualitätsmodell BGM

Das Qualitätsmodell des Corporate Health Awards wurde von dem international tätigen Marktforschungsunternehmen EuPD Research gemeinsam mit führenden Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie dem Bildungs- und Gesundheitswesen entwickelt.  
Das Qualitätsmodell Betriebliches Gesundheitsmanagement verbindet wissenschaftlichen Anspruch mit der für Unternehmen wichtigen Praktikabilität. Mit seinem interdisziplinären und dynamischen Charakter gewährleistet das Modell eine hervorragende Basis zur Bewertung Betrieblicher Gesundheitsmanagementsysteme.

Entstehungsprozess Qualitätsmodell

Die vier Grundprinzipien

Das Qualitätsmodell BGM beruht auf den vier Grundprinzipien: Wissenschaft, Praktikabilität, Gewichtung und Dynamik.

Prinzip 1: Wissenschaftliches Fundament
In der Startphase wurden die spezifischen Qualitätsanforderungen in enger Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären, wissenschaftlichen Expertenbeirat sowie führenden betrieblichen Gesundheitsmanagern, Betriebsmedizinern und Personalern identifiziert.


Prinzip 2: Praktikabilität

Neben dem wissenschaftlichen Anspruch ist die Praktikabilität im Unternehmensalltag entscheidend. Hierfür wurde das Qualitätsmodell in mehr als 600 Großunternehmen validiert. Die daraus gewonnenen Ergebnisse stellen eine einzigartige Wissensquelle zur Qualität und Effizienz im BGM dar.


Prinzip 3: Gewichtetes Qualitätsmodell – Branchenspezifische Anpassung

Nach Prüfung der wissenschaftlichen und praktischen Qualitätsanforderungen wurde ein Qualitätsmodell definiert, das die Erfolgsfaktoren und die Preisrelevanz in den Fokus stellt.


Prinzip 4: Dynamik

Gesundheitsmanagement ist nur dann effizient, wenn es sich aktiv neuen Entwicklungen anpasst und bedarfsgerechte Lösungen findet. Um die Aktualität des Modells zu gewährleisten, werden neue Forschungsergebnisse und Erkenntnisse aus der Unternehmenspraxis fortlaufend integriert. Auf diese Weise bleibt die Basis des Qualitätsmodells unverändert und berücksichtigt aktuelle Entwicklungen. Allein in 2012 flossen Daten von mehr als 280 Unternehmen in das Modell ein, in 2013 waren es 323.

Struktur, Strategie und Leistung

Die Struktur eines BGM-Systems umfasst die Instrumente der strukturellen Verankerung und Vernetzung des BGMs innerhalb und außerhalb des Unternehmens sowie Qualitätssicherung.
Ziel ist es, die im Unternehmen vorhandenen Gesundheitsstrukturen zu identifizieren und den Integrationsgrad des Gesundheitsmanagements zu bestimmen. Insbesondere die Verankerung der betrieblichen Gesundheit als auch die Einbindung relevanter betrieblicher Akteure wird analysiert. Ferner überprüft das Modell die Organisation und Umsetzung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie die Vorgehensweise im Betrieblichen Eingliederungsmanagement, unter der Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben. Zudem werden strukturelle und Inhaltliche Grundlagen der Berichterstattung und Kommunikation im Unternehmen hinsichtlich des BGM-Prozesses erfasst. 
Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, sollten die grundlegenden Strukturen, Prozesse und Verantwortlichkeiten im BGM in einem zusammenfassenden Dokument, beispielsweise einem BGM-Handbuch, beschrieben sein.

Der Bereich der Strategie bezieht sich auf Instrumente und Strategien der Bedarfsanalyse, Zielorientierung, Planung, Evaluation sowie der Motivation und Sensibilisierung der Mitarbeiter.
Im Zentrum der Strategieanalyse steht die strategische Ausrichtung des gesamten Gesundheitsmanagementprozesses, einschließlich Bedarfsanalyse, Zielsetzung, Planung, Umsetzung und Evaluation. Dabei wird geprüft, inwieweit der betrieblichen Gesundheitssystematik eine ganzheitliche, bedarfsgerechte Strategie zugrunde liegt und auf welche Art und Weise die implementierten Maßnahmen einem regelmäßigem Controlling unterzogen werden.
In diesem Bereich analysiert das Modell aber auch detailliert die Themen Partizipation, demografischer Wandel und Personalentwicklung. Zudem erfolgt eine Bewertung der Steuerung der Interventionsplanung für die gesamte BGM-Systematik. 

Der dritte Teilaspekt Leistung meint die gesamten Leistungen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Als grundlegende Bedingung gilt hier, dass die Leistungen mindestens 50 Prozent der Belegschaft zugänglich sein müssen.
Neben den Bereichen der Strukturen und Strategie sind auch gesundheitsförderliche Leistungen ein elementarer Bestandteil von BGM. Daher untersucht das Modell kritisch, welche verhaltens- und verhältnispräventiven Leistungen ein Unternehmen anbietet, für welche Mitarbeiter Leistungen zugänglich sind und welche Ressourcen dafür bereitgestellt werden. Zudem findet eine Bewertung der Inhalte und Qualität der Maßnahmen statt.  Außerdem eine Erlassung, inwieweit es gelingt, die adressierten Ziel- bzw. Risikogruppen für die Maßnahme zu gewinnen. Dabei ist nicht die Masse der Angebote entscheidend, sondern vielmehr deren genaue Auswahl und Anwendbarkeit. 

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